Nix für neusiter...

19.05.2014

Kleidung soll oft nicht nur warm halten, sondern wie eine zweite Haut unsere Persönlichkeit unterstreichen. Oft enthält diese zweite Haut leider giftige Stoffe, die in unser Blutsystem eindringen können, das hat eine aktuelle Studie von Greenpeace erwiesen.

Diese Meldung können selbst eingefleischte Fast-Fashion-Fans nicht ignorieren: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat 141 Kleidungsstücke aus 29 Ländern auf Giftstoffe untersucht und ist überall fündig geworden. Dabei waren Teile von Zara, Benetton, Mango aber auch Calvin Klein und Tommy Hilfiger.

Produkte von Zara enthielten sowohl hormonell wirksame, als auch krebserregende Chemikalien: Hohe NPE-Rückstände fanden sich in einer Kinderjacke aus China, karzinogene Amine aus Azofarbstoffen in Zara-Jeans, hergestellt in Pakistan.

Modemarken missbrauchen weltweit Flüsse als private Abwasserkanäle und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen Menschen, sagt Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von Greenpeace. Und es ist egal, wo die Kleidung hergestellt wird, die Giftstoffe gelangen auch in unser Blut.

Die Detox-Kampagne will gegen die Vergiftung unserer Kleidung angehen und fordert die Hersteller dazu auf, die Chemikalien aus der Kleider-Produktion zu verbannen. Bereits 2011 haben sich erste Hersteller verpflichtet, auf giftfreie Produktion umzustellen, darunter Puma, Adidas, Marks&Spencer und H&M. Hier eine Liste der aktuell getesteten Kleidungsstücke sowie der Ergebnisse.

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