Zuweilen reflexartig werden für Kommunikationsprojekte bestimmte Vorgehensweisen vorgeschlagen: Apps bei den Einen, Facebooksites bei den Anderen und Citylights bei wieder Anderen. Was genau vorgeschlagen wird, hängt vom aktuellen Hype ab („das lässt sich so leicht verkaufen, ist ja gerade sexy“) und oftmals vom Alter des Beraters. Und genau das wollen wir nicht. Jedes Projekt ist einzigartig. Zielgruppe, Botschaft, Absender, Kanäle, Jahreszeit, Intention oder aktuelle Events sind nur einige der Rahmenbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn Kommunikationsprojekte initiiert werden. Deshalb vertreten wir die Meinung, dass jedes Projekt eine initiale Planungsphase verdient hat. Eine strategische, konzeptionelle Phase, in der das Pferd nicht nach dem Motto „wir brauchen was für social media“ von hinten aufgezäumt wird, sondern in der überlegt wird, was, wo und wen man womit erreichen möchte. In der man über den Tellerrand hinaus schaut und überlegt, wie man einzelne Kanäle vernetzen, Bestehendes nutzen und Neues integrieren kann, um möglichst effektiv und nachhaltig Kommunikationsprojekte ins Leben zu rufen. In dieser Phase kommt auch eine unserer größten Stärken zum Tragen: das Querdenken! Quer über alle Kanäle, quer durch die Spielarten der Kommunikation und des Marketings, quer zu eingetretenen Pfaden und Gepflogenheiten. Wir vernetzen, denken und spinnen Ideen ohne die Bodenhaftung zu verlieren -  eben weil wir ein bunter Haufen aus Nerds, Künstlern, Kommunikationswissenschaftlern, BWLern und seltsamen Eigengewächsen sind. 

Kreativität versus Bodenhaftung - Intuition kontra Messbarkeit

Wir arbeiten mit Kopf und Bauch, nur das Zusammenspiel zwischen emotio und ratio bringt uns wirklich weiter. Die buntesten Bilder und lautesten Kampagnen sagen uns nichts ohne belastbare Zahlen. Hohe Besucherzahlen bringen gar nichts ohne Inhalte. Die besten und kreativsten Ideen sind Schall und Rauch, wenn sie nicht umsetzbar oder schlicht zu spät fertig sind. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die die Kreativität beflügelt, die Individualität fördert und gleichzeitig einen Rahmen gibt, der sicherstellt, dass kreative Höhenflüge nicht am Briefing vorbeifliegen. Agiles Projektmanagement, Risikomanagement und stetiger Austausch sorgen dafür, dass Projekte nicht am Banalsten scheitern – der Realität.